Sehr geehrte Damen und Herren,

auf Grund der aktuellen Entwicklungen bezüglich des Corona-Virus werden wir für das Jahr 2020 eine Sonderlösung bezüglich der Durchführung von Eigentümerversammlungen schaffen.

Weiterhin bitten wir Sie zur Minimierung des Infektionsrisikos auf nicht notwendige soziale Kontakte zu verzichten. Bitte vereinbaren Sie für Besuche in unserem Büro telefonisch einen Termin oder versuchen mit uns gemeinsam eine fernmündliche Lösung zu finden.

Wir bitten um Ihr Verständnis für diese Maßnahmen. Bitte denken Sie daran, auch unsere Mitarbeiter haben Kinder und Familie. Wir möchten so - wenn auch nur einen kleinen - einen Beitrag dazu leisten, die Ausbreitung des Virus so gut wie möglich einzudämmen.

Wir danken für Ihr Verständnis.

Ihr Team der ISB

   

Sofern der WEG-Verwalter das Konto der WEG nicht auf deren Namen, sondern als Treuhandkonto führt, verstößt er damit ggf. gegen die Grundsätze ordnungsgemäßer Verwaltung. So greift in diesem Fall evtl. auch der anerkannte Grundsatz: "Gegenüber fälligen Hausgeldforderungen darf der Wohnungseigentümer nicht aufrechnen und auch kein Zurückbe-haltungsrecht geltend machen" nicht.

"Mit Urteil vom 28.01.15 zum gerichtlichen Aktenzeichen 318 S 118/14 hat das Landgericht Hamburg einem Wohnungs-eigentümer ein Zurückbehaltungsrecht an seinen Hausgeldzahlungen zugebilligt, da der Verwalter bei der Kontoführung gegen die gesetzliche Vermögenstrennungspflicht verstoßen hatte.

Immer mehr Landgerichte gehen dazu über, die Führung eines Treuhandkontos für Hausgeldzahlungen als erhebliche Pflichtverletzung des Verwalters zu werten mit der Befugnis, den Verwalter aus wichtigem Grunde fristlos abzuberufen und den Vertrag zu kündigen (vgl. LG Berlin 26.11.2013 – 55 S 69/11 WEG; LG Frankfurt/Oder 14.07.2014 – 16 S 46/14; LG Itzehoe 12.04.2011 – 11 S 47/10; 12.07.2013 – 11 S 39/12). Dies gilt für offene Treuhandkonten und erst recht für verdeckte Treuhandkonten, da dort der Bezug zur WEG nicht aus den Kontounterlagen hervorgeht.

Fließen Hausgelder auf ein Treuhandkonto des Verwalters, haben Wohnungseigentümergemeinschaft und dahinter stehende Wohnungseigentümer im Falle der Insolvenz des Verwalters kein Aussonderungsrecht. Das Geld ist verloren.

Kontoführende Banken und Kreditinstitute stellen mittlerweile ganz überwiegend WEG-Konten zur Verfügung. Die anfänglichen Widerstände und Repressalien (z. B. Vorlage von Eigentümerlisten) sind obsolet. Verwaltern kann nur dringend empfohlen werden, noch nicht erfolgte Kontoumstellungen aktiv und zeitnah anzugehen." (Quelle: Homepage DDIV)

   

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30. Mai 2020

   
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